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Zusammenfassungen
1. Jahrgang, Heft 1 -
September 2005
- Birgit
Knatz: Rat und Hilfe aus dem Internet - Die Beratung per Mail
Standards und Herausforderungen
Zusammenfassung
Schreiben
hat sich bewährt. Online-Beratung entwickelt sich mehr und
mehr zu einem medienspezifischen (Unterstützungs-) - Angebot,
das immer größere Bedeutung gewinnt. Für Beraterinnen
und Berater heißt dies, sich vertraut zu machen mit den Besonderheiten
der digitalen Kommunikation, dem Medium und seinen spezifischen
Möglichkeiten und Grenzen.
Keywords
Qualität Online-Beratung, Online-Beratung, Mailberatung,
Besonderheiten von E-Mail-Beratung
Artikel
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- Alexander
Brunner:
wienXtra-jugendinfo rat&hilfe Forum. Erfahrungen aus vier Jahren
mit einem moderierten Jugendforum
Zusammenfassung
Im
Artikel werden die Erfahrungen aus der Arbeit mit einem moderierten
Jugendforum dargestellt. Neben den Entwicklungen über die Jahre
werden Themen wie Moderation, Communitybildung, Flaming, Registrierung
etc. exemplarisch am rat&hilfe Forum veranschaulicht und reflektiert.
So werden einerseits Einblicke in die praktischen Erfahrungen und
die praktische Arbeit mit und in einem Jugendforum ermöglicht
und anderseits bestimmte Phänomene in einer erweiterten und
verallgemeinerten Form reflektiert. Auf diese Art und Weise können
diese spezifischen Erfahrungen für ähnliche Projekte fruchtbare
Anregungen bieten.
Keywords
Jugendforum, Jugendarbeit, Onlineberatung, Forenmoderation, Jugendliche
Artikel
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- Josef
Lang: Paarberatung online
Zusammenfassung
Auf
dem Hintergrund der Fragestellungen und der Entwicklung von
Beratungsangeboten im Internet generell wird das Spezifische der
Paarberatung im Internet dargestellt. Die bekanntesten Angebote
in
deutscher Sprache werden vorgestellt. In einem Schwerpunkt wird
das
Konzept von www.paarberatung.ch skizziert. Angebote
unterscheiden sich in ihren Zielsetzungen, die auf die unterschiedlichen
Erwartungen der
Ratsuchenden ausgerichtet sind und auf jede Anfrage zugeschnitten
werden. Methodische Leitlinien sind aus der Beratungspsychologie
mit
Blick auf das Medium Internet abgeleitet.
Der Autor bevorzugt den systemischen Ansatz, integriert Methoden
des
kognitiv-verhaltenstherapeutischen Beratungsansatzes und plädiert
dafür,
die personspezifischen Elemente einer Anfrage für die Antwort
zu nutzen.
Grundsätzliches zur Psychologie der Paarberatung und zur Textinterpretation
bei einer E-Mail-Beratung wird veranschaulicht mit einem konkreten
Beispiel aus der Onlinepraxis und einer kurzen Beschreibung der
Population der Ratsuchenden.
Artikel
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- Petra
Risau: Online-Beratung als Präventionsmaßnahme -
"BKK Lebenshilfe Online" - ein zukunftsweisendes Modellprojekt
Zusammenfassung
In diesem Artikel
werden die Erfahrungen, Ergebnisse und Perspektiven des Modellprojektes
"BKK Lebenshilfe Online" dargestellt, das sich aufgrund
der besonderen Kooperation unterschiedlicher Akteure in Deutschland
als bundesweit einmalig auszeichnet. So wurde durch den Bundesverband
der Betriebkrankenkassen (BKK BV) zusammen mit dem Projekt beranet.de
und der Beteiligung von 36 Beratungsstellen und Selbsthilfeorganisationen
ein verbandsübergreifendes Onlineratungsangebot zur gesundheitlichen
Prävention geschaffen, das mittlerweile auf den Webseiten von
rund 60 Betriebskrankenkassen ausgewiesen wird. Ziel ist es, Ratsuchenden
einen anonymen und niedrigschwelligen Zugang zu individueller Beratung
und gesundheitsrelevanten Informationen zu ermöglichen, um
damit eine Lücke in der gesundheitlichen Versorgung zu schließen
und zu einer Vermei-dung von psychosomatischen Erkrankungen beizutragen.
Artikel
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- Florian
Klampfer: Per Mausklick in die Supervision
Zusammenfassung
Onlinesupervision im Hinblick auf Fallbesprechungen aus der
Onlineberatung ist sinnvoll, zumal die auftauchenden Fragestellungen,
welche häufig nur im Kontext des Mediums nachvollziehbar sind,
durch das gleiche Medium besprochen werden, in dem sie auch entstanden
sind. Angefangen von der schriftkommunzierten Fall-darstellung,
dem reduzierten Gefühlsaudruck bis hin zu den Interventionen
bietet dieses Medium vielfältige und onlinespezifische Arbeitsmethoden.
Allerdings ist es neben den beschriebenen Grenzen
auch wichtig, immer wieder ein Gegengewicht zur "virtuellen
Welt" herzustellen und wieder "Bodenhaftung" zu spüren,
was haupt-sächlich in der face-to-face-Beratungssituation möglich
ist. Somit stellt die Onlinesupervision eine eigenständige
und hilfreiche Möglichkeit dar, die eigene Arbeit kontextnah
zu betrachten und zu hinterfragen, sofern sie zielgerichtet und
eventuell ergänzend zur Live-Supervision eingesetzt wird.
Keywords
Onlinesupervision, Supervision, Fallbesprechung, schriftkommuniziert
Artikel
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- Hans-Joachim
Gehrmann, Stefanie Dreyer, Rebekka Höly, Melanie Mohr,
Christin Patitz u. Manuel Rühl: Theorie- und Praxisvermittlung
in der Onlineberatung. Erfahrungen aus dem Studienprojekt Sozialber@tung
im Internet am Fachbereich Sozialpädagogik der FH Darmstadt
Zusammenfassung
Im Artikel wird ein Projekt der FH Darmstadt vorgestellt,
wo im Rahmen der Hochschulausbildung Online-Beratung auf dem Feld
der Sozialberatung durchgeführt wird. Ein Hauptziel dieses
Projektes war es, zusammen mit professionellen Beratern, denen ebenso
wie den Studierenden die Onlineberatung bis dahin noch fremd war,
gemeinsam Erfahrungen im Aufbau und dem Ausbau eines Onlineberatungsangebotes
zu sammeln. Studenten beschreiben weiters ihre Erfahrungen in den
verschiedenen Feldern von Onlineberatung. Statistische Daten ergänzen
die reflektierten Einblicke und ermöglichen so einen differenzierten
Einblick in den Arbeitsalltag einer Onlineberatungsstelle. Die Erfahrungen
zeigen nicht nur Möglichkeiten auf, wie eine Onlineberatung
konkret vor Ort auf - und ausgebaut werden kann, sondern machen
auch deutlich, dass durch eine dialogische Zusammenarbeit von Studierenden
und erfahrenen professionellen Beratern eine Situation geschaffen
wird, die für beide Seiten Vorteile mit sich bringt.
Keywords
Onlineberatung, Studienprojekt, Praxisvermittlung, Helpchat
Artikel
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- Karlheinz
Benke: Virtualität als Lebensraum(gefühl):
Einsamkeit, Gemeinschaft und Hilfe im virtuellen Raum
Zusammenfassung
Mit seinem Tun und (Unter)Lassen, kurz: seinem Handeln, in der postmodernen
Gesellschaft konstruiert jeder Mensch (sich) Räume und nützt
sie individuell. Diese beeinflussen seine Biografie, welche wiederum
einen möglichen Beratungsprozess online wie offline beeinflusst,
in dem sie für ein Thema, Sicht- und Zugangsweisen sorgt. Wobei
Räume dabei nicht länger nur Realräume, sondern auch
virtuelle Räume sind.
Virtualität
ist dabei nicht nur ein neues' räumliches, sondern
auch ein emotionales Phänomen im gegenwärtigen Lebensalltag.
Und obwohl Emotionen nicht nur unser Leben würzen und eben
auch an Räume (vgl. geheime Räume, tote Räume,
tabuisierte Räume etc.) geknüpft sind, sind Emotionen
(und ihre Ausdrucksformen) ein eher ignoriertes Element von Räumen.
Und dies gilt für den realen Raum (offline, in real life,
face-to-face) ebenso wie für den virtuellen Raum (online,
in virtual life, keyboard-to-keyboard), welcher zunehmend zum
Kommuni-kationsort bzw. Beratungsraum wird.
Das
Internet ist dabei einerseits Ersatzraum und Ergänzung zum
Real-Life bzw. auch Spielraum mit einer ihm innewohnenden Chance-RisikoPolarität'
für das handelnde Individuum, in der sich die aktuellen gesellschaftlichen
Verhältnisse widerspiegeln. Andererseits ist es auch gleichzeitig
ein sozialer Raum, der - etwa über die Online-Kommunikation
bzw. Beratung - die Möglichkeiten bietet, an sich und seiner
Persönlichkeit zu arbeiten.
Keywords
Virtualität,
virtueller Raum, Individuum, Gemeinschaft, Postmoderne, Internet,
Online-Beratung
Artikel
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- Gerald
Kral: Psychologische Beratung im Internet - Notwendigkeiten und
Möglichkeiten
Zusammenfassung
Der Artikel geht von einer Bestandsaufnahme der internetbasierten
Beratung in Österreich aus, insbesondere wird die Bedeutung
der aktuell erläuterten rechtlichen Situation asynchroner Beratungssettings
erläutert. Es folgt eine Darstellung der Zielgruppen und Indikationen
für Online-Beratung sowie eine Diskussionen über Vorteile
und Nachteile dieser Beratungsformen. Es wird auch ein Überblick
über den Stand der Wirksamkeitsforschung bezüglich internetbasierter
Beratung gegeben sowie die Frage der Qualitätssicherung und
Professionalisierung auf diesem Sektor diskutiert.
Keywords
internetbasierte Beratung, Österreich, Wirksamkeit, Online-Beratung,
Qualitätssicherung, rechtliche Situation
Artikel
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